Grafik des Dresdner Elbtals
© SKD, Kupferstich-Kabinett; Schenkung von MUSEIS SAXONICUS USUI — Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden e. V.

Der erweiterte Blick – Dresdner Stadtbilder in der frühen Neuzeit

Eine Panoramazeichnung des Dresdner Elbtals aus dem Jahr 1645 steht im Zentrum der Ausstellung: Die Neuerwerbung des Kupferstich-Kabinetts ist ein besonderes Zeugnis der Entdeckung des Weitblicks in der ersten Hälftedes 17. Jahrhunderts.

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Grafik des Dresdner Elbtals
© SKD, Kupferstich-Kabinett; Schenkung von MUSEIS SAXONICUS USUI — Freunde der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden e. V.
Deutscher Zeichner, Panoramaansicht von Oberloschwitz ins Elbtal, im Hintergrund Dresden, 1645 Feder und Pinsel in Grau und Schwarz, vereinzelt graublau laviert, auf zusammengefügten Bögen, 24,6 x 113,6 cm

Text

Die großformatige Zeichnung zeigt im Vordergrund Landvermesser bei der Arbeit und diente als Vorlage für einen Kupferstich von Caspar Merian für dessen mehrbändiges Hauptwerk Topographia Germaniae. Mit über 2000 Ansichten von Städten, Klöstern und Burgen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation gilt es bis heute als eines der bedeutendsten Werke geografischer Illustration. Weitere Stadtansichten aus Städtebüchern, die seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts bis ins 17. Jahrhundert große Beliebtheit erlangten sowie Darstellungen der Ausstattung des Riesensaals im Dresdner Schloss mit sächsischen Veduten ergänzen die Ausstellung zur frühen Landschaftsdarstellung und -vermessung.

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