abstraktes Kunstwerk von Daniela Keiser, das aus mehreren blau gefärbten Tafeln besteht
© Daniela Keiser, Repro: Daniela Keiser, Zürich

Blue Links. Cyanotypes. Daniela Keiser

Eine Kooperation mit der Graphischen Sammlung ETH Zürich und dem Ulster Museum, Belfast

Die Schweizer Künstlerin Daniela Keiser (*1963) zeigt im Studiensaal des Kupferstich-Kabinetts fünf große Tableaus aus Cyanotypien mit Ansichten von Panská skála. Der ehemalige Steinbruch in der tschechischen Kleinstadt Kamenický Šenov etwa 60 Kilometer südöstlich von Dresden zeichnet sich durch seine gleichmäßigen und senkrecht aufragenden Basaltsäulen aus.

  • Laufzeit 30.03.2022—26.06.2022
Öffnungszeiten

Montag, Mittwoch, Donnerstag 10—17 Uhr, Freitag 10—13 Uhr, 1. Samstag im Monat 10—13 Uhr

  • Eintrittspreise Eintritt frei

Für die Bilder hat die Künstlerin e

Für die Bilder hat die Künstlerin ein frühes fotografisches Verfahren aus dem 19. Jahrhundert gewählt, bei dem das Fotopapier nicht auf Silber-, sondern auf Eisenbasis lichtempfindlich gemacht wird, was das so genannte Berliner Blau erzeugt. Durch die verfremdende Färbung liegt der Fokus der monumentalen Darstellungen auf der Geometrie des Gesteins.

abstraktes Kunstwerk von Daniela Keiser, das aus mehreren blau gefärbten Tafeln besteht
© Daniela Keiser, Repro: Daniela Keiser, Zürich
Daniela Keiser, Panská skála, Knick I, 2019–2022 Wandbild, 15-teilig, je 66 × 50 cm, Gesamtbild 198 x 252 cm, Papier

Die geologische Sehenswürdigkeit

In „Blue Links“ verknüpft Daniela Keiser frei assoziierend Ideen, Bilder und Strukturen der Lebensbedingungen in Europa mit Aspekten von Geschichte, Landschaft, Besiedelung und Handel. Inspiriert sind die blauen Fotografien von Panská skála an den nächtlichen Satellitenbildern der Erde, der „Blauen Banane“ als Begriff für den Ballungsraum von Manchester bis Mailand und den Cyanotypien der Fotopionierin Anna Atkins. Werke aus dem Kupferstich-Kabinett ergänzen die Ausstellung.

Ausstellungsansichten

Im Studiensaal, einem für je

Im Studiensaal, einem für jede Person offen zugänglichen geschützten Raum, ist eine einzigartige und unmittelbare Begegnung mit Kunst auf Papier möglich. Interessierte und Neugierige können sich hier Originale zur individuellen Betrachtung zeigen lassen. Außerdem finden regelmäßig temporäre Werkpräsentationen statt. Das größer angelegte Projekt „Blue Links“ soll den Studiensaal als Ort des künstlerischen Erlebnisses nun weiter aktivieren. Die Ausstellung wird von einem vielfältigen Vermittlungsprogramm aus Kunstgesprächen, Kuratorenführungen sowie weiteren Veranstaltungen und Workshops begleitet. Jeden Montag, Mittwoch und Donnerstag von 17 bis 18 Uhr stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kupferstich-Kabinetts dem Publikum für ein zwangloses Gespräch zur Verfügung.

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